| Buchempfehlungen Theologie | ||
|---|---|---|
| ------------------------- | ||
![]() | Das Erzbistum Salzburg in seiner Geschichte
Von den Anfängen bis ins zwanzigste Jahrhundert 5 Hefte mit zahlreichen farbigen Abbildungen pro Heft 5,00 EUR Komplett 20,00 EUR Heft 1 Frühe Zeit, Severin, Rupert und Vigil Heft 2 Mittelalter (Missionszentrum und Kulturträger) Heft 3 Reformation und Katholische Reform Heft 4 Das neunzehnte und zwanzigste Jahrhundert Heft 5 Die Heiligen und Seligen der Kirche in Salzburg | |
| ------------------------- | ||
![]() | John Oommen Madathil, Kosmas der Indienfahrer
213 Seiten, EUR 9,90 Ein unbekannter alexandrinischer Mönch des 6.Jahrhunderts, der in seinem Vorleben als Kaufmann bis nach Indien gekommen war, ist der Verfasser eines epochemachenden Werkes über den Aufbau des Kosmos. So erklärt sich auch sein fiktiver Name. Gestützt auf das buchstäbliche Verständnis der Hl Schrift verwirft der die Kugelgestalt der Erde. In den kirchlichen Parteiungen über das Verhältnis zwischen Gottheit und Menschheit Christi erweist er sich trotz seiner Neigung zur antiochenischen Exegese als loyaler Vertreter der reichskirchlichen Rechtgläubigkeit. Von seiner theologischen Einstellung fällt möglicherweise auch ein Licht auf seinen Lehrer, den persischen Katholikos Aba, und die persische und indische Kirche seiner Zeit. | |
| ------------------------- | ||
![]() | P. Michael Eppenschwandtner OSB,
Gefälscht oder echt? 245 Seiten, gebunden EUR 9,90 Die vier Bücher der „Dialoge über das Leben und die Wunder der italienischen Väter“ sind neben der Pastoralregel wohl das bekannteste Werk Gregors des Großen (ca. 540-604). Jahrhunderte lang war die Echtheit der Dialoge, die bereits im Mittelalter in ganz Europa höchste Wertschätzung erfuhren, unumstritten. Mit dem Beginn der Neuzeit aber tauchen erste Zweifel auf. Besonders den Reformatoren schien das Werk wegen seiner vielen, zum Teil primitiven Wundergeschichten des großen Schrifttheologen Gregor unwürdig. Da es sich beim zweiten Buch der Dialoge um die einzige und älteste Vita des heiligen Benedikt handelt, waren es vor allem die Benediktiner, die sich berufen glaubten, die Authentizität der Dialoge und damit die Vita ihres großen Ordensvaters als Werk des großen Mönchpapstes zu verteidigen. Francis Clark griff in seinem 1987 erschienenen, zweibändigen Werk „The Pseudo-Gregorian Dialogues“ die alte Kritik wieder auf und entlarvte die Dialoge als Werk eines mittelalterlichen Fälschers, der sie etwa 100 Jahre nach Gregor in Umlauf gebracht hat. Dies löste verständlicher Weise eine beträchtliche Kontroverse in der Fachwelt aus. Die vorliegende Arbeit will sich kritisch mir Francis Clark und den verschiedenen Reaktionen auseinandersetzen. Viele Argumente Clarks halten dabei einer genauen Untersuchung nicht stand. Müssen wir uns am Ende doch damit abfinden, dass der mystische Schrifterklärer, Lehrer des geistlichen Lebens, erfolgreiche Wirtschaftsmann, umsichtige Missionspapst, und der Verfasser der Dialoge ein und dieselbe Person sind? | |
| ------------------------- | ||
![]() | Alja Payer, Kaiserinnen machen Kirchengeschichte
161 Seiten, EUR 9,90 Sieben Lebensbilder, die zunächst als Einzelbeiträge in der Zeitschrift „Der christliche Osten“ erschienen, beleuchten die Lebensschicksale großer Frauen der Kirche im Übergang von der Antike zum Mittealter und zeigen, wie diese Lebensschicksale mit der hohen Politik verflochten sind. Der Bogen reicht von Kaiserin Helena (+328) bis Kaiserin Theophanu (+991), der byzantinischen Prinzessin auf dem deutschen Kaiserthron, umfasst also jene Epoche der Kirchengeschichte, da Ost und West vielfach je eigene Wege gingen, aber noch immer in der einen Kirche Christi zusammenstanden. Es waren Frauen, die sich in besonderer Weise in der Kirchenpolitik exponierten und die zentralen Fragen des christlichen Glaubens die Weichen stellten: Kaiserin Pulcheria und Kaiserin Eudokia im Ringen um das christologische Dogma, Kaiserin Eirene und Kaiserin Theodora II. im Streit um die Verehrung der heiligen Bilder. | |
| ------------------------- | ||
![]() | Maximilan Krausgruber, Die Regel des Eugippius
318 Seiten EUR 9,90 Zwei Motive fordern zur Beschäftigung mit der Mönchsregel des Eugippius heraus. Zum einen besteht in der Person des Eugippius, des Schülers und Biographen des hl. Severin, zumindest eine vage Verbindung zu den frühesten Formen des Mönchtums in Österreich. Zum anderen stellt die Regula Eugippii so etwas wie eine ältere Schwester der Regula Benedicti dar- beruht sie doch auf den denselben Quellen, mit denen sie allerdings bei weitem nicht so selbstständig umgeht. Der Verfasser weis durch den Vergleich mit den Quellen nach, dass das Werk des Eugippius dennoch keine Exzerptensammlung, sondern eine sehr eigenständige Regel sein will. Zu diesem Zweck werden folgende Fragen behandelt: - Welche älteren Texte hat Eugippius herangezogen? - Was hat es aus den einzelnen Quellen übernommen? - Welche Teile seiner Quellen hat er weggelassen? - Wie hat er die übernommenen Texte verändert? - Welche inhaltlichen Absichten haben ihn dabei geleitet? Aus der Gegenüberstellung mit der Benediktusregel tritt das eigene Profil der Eugippiusregel mit aller Deutlichkeit hervor. Eine sorgfältige Übersetzung zum lateinischen Text und ein konziser Kommentar machen die RegulaEugipii erstmals einem allgemeinen Interessentenkreis zugänglich. | |
| ------------------------- | ||
![]() | Franz Winter, Bardesanes von Edessa über Indien
173 Seiten, EUR 9,90 Berdesanes von Edessa, eine der bedeutendsten Gestalten der frühen syrischen Theologiegeschichte, traf um 218 n.Chr. mit einer indischen Gesandtschaft auf deren Durchreise nach Rom zusammen. Frucht dieser Begegnung war ein Buch über Indien, aus dem zwei umfangreiche Auszüge erhalten sind. In ihnen finden sich u.a. Beschreibungen einer androgynen Göttestatue, eines Ordals, und Details über die indische Gesellschaftsordnung und das Leben in einer (buddhistischen?) Klostergemeinschaft. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit werden diese Texte übersetzt und sowohl sprachlich als auch kulturhistorisch kommentiert. Geleitet ist die Untersuchung dabei von einer grundlegenden Frage: Wie hat ein Intellektueller und Theologe, der im 2./3. Jh nach Chr. In Syrien lebte, ein fremdes Land, über das ihm Berichte vorlagen, gesehen und beschrieben? Wie geht er mit den Nachrichten um? Versucht er sie zu interpretieren, zu kommentieren, in sein eigenes Weltbild zu integrieren? Und wenn ja, wie sieht dieser Übersetzungsprozess aus? | |
| ------------------------- | ||